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Advertorial · Nachhaltigkeit & Recht

Die EmpCo-Richtlinie macht ab dem 27. September jede vage Umweltaussage abmahnbar. Welche steht noch auf deiner Website?

Vom 15. Juli 20263 Min. Lesedauer
Marketingverantwortliche prüft die eigene Unternehmenswebsite am Laptop

Wenn du im Marketing oder in der Nachhaltigkeitskommunikation arbeitest, nimm dir drei Minuten für diesen Artikel. Denn ab dem 27. September 2026 gilt: Jede Umweltaussage, die dein Unternehmen nicht belegen kann, ist abmahnfähig. Und die meisten Unternehmen haben mindestens eine davon online. Sie wissen nur nicht, welche.

Leonhard Molitor
Von Leonhard Molitor
Projektmanager und Kundenbetreuung Umweltschutzprojekte bei Planted

Ein Wording, das seit Jahren auf tausenden Websites steht, wird nun verboten

„Nachhaltig produziert.“ „Umweltfreundliche Verpackung.“ „Klimaneutraler Versand.“ „Unser Beitrag für die Umwelt.“

Sätze wie diese stehen auf Produktseiten, Verpackungen und Werbeanzeigen von fast jedem Unternehmen in Deutschland. Sie waren jahrelang Standard. Doch ab dem 27. September 2026 werden sie zum rechtlichen Risiko.

Der Grund heißt EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumers for the Green Transition). Die neue EU-Richtlinie wird in Deutschland über eine Novelle des Wettbewerbsrechts (UWG) umgesetzt und verbietet vage, pauschale Umweltaussagen gegenüber Verbrauchern, wenn sie nicht spezifisch und überprüfbar belegt sind. Einen Übergangszeitraum für bestehende Inhalte gibt es nicht. Was am Stichtag online, gedruckt oder geschaltet ist, muss konform sein.

Und das ist keine Formalie: Verstöße sind abmahnfähig, im Raum stehen Bußgelder von bis zu 4 Prozent des Jahresumsatzes.

Diese Aussagen werden ab September riskant

Prüf beim Lesen ruhig im Kopf mit, ob dir eine davon bekannt vorkommt:

  • Generische Begriffe ohne Beleg: „nachhaltig“, „grün“, „eco“, „umweltfreundlich“, „ressourcenschonend“, „bewusst“. Erlaubt nur noch, wenn die Aussage spezifisch belegt ist.
  • „Klimaneutral“ auf Basis von Kompensation: Produktaussagen wie „klimaneutral“ oder „CO₂-neutral“ stehen auf der Verbotsliste, wenn sie im Kern auf gekauften Zertifikaten außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette beruhen. Das trifft einen großen Teil aller „klimaneutral“-Claims in Deutschland.
  • Selbstgebaute Siegel: Eigene Icons und Badges wie „Green Choice“ oder „Climate Friendly“ sind nur noch zulässig, wenn sie auf einem anerkannten Zertifizierungssystem beruhen oder staatlich festgelegt sind.
  • Zukunftsversprechen ohne Plan: „Bis 2030 klimaneutral“ braucht künftig eine messbare, überprüfbare Roadmap. Reine Vision Statements werden angreifbar.

Das Tückische dabei? Es geht nicht nur um Produkttexte. Website, Verpackung, Plakate, Werbeanzeigen, Videos, Icons, Vergleichstabellen. Alles, was Verbraucher sehen, zählt.

Die gute Nachricht: Nachhaltigkeitskommunikation ist nicht gänzlich verboten

Wichtig zu verstehen: Die EmpCo-Richtlinie verbietet nicht, über Umweltengagement zu sprechen. Sie verbietet, vage darüber zu sprechen.

Vage - nicht mehr erlaubt

Unsere Verpackung ist nachhaltig.

Konkret & belegt

Unsere Verpackung besteht zu 85 Prozent aus recyceltem Papier. Nachweis: XYZ-Zertifizierung.

Der Unterschied ist immer derselbe: konkret statt pauschal, belegt statt behauptet. Wer seine Aussagen so formuliert, kommuniziert nicht weniger, sondern glaubwürdiger.

Ab September 2026 gibt es für Unternehmen, die über Naturschutzengagement kommunizieren wollen, nur noch einen sicheren Weg: Konkret, Belegbar, Prüfbar. Wer das liefern kann, ist auf der sicheren Seite. Wer weiter auf pauschale Claims setzt, riskiert Abmahnungen und Bußgelder bis zu 4 % des Jahresumsatzes. Unsere Naturschutzprojekte sind von Anfang an so konzipiert: Jede Aktion wird mit Geodaten und Projektbericht dokumentiert. Genau die Substanz, die das neue UWG verlangt.
Jan Borchert
Jan Borchert
Bereichsleitung Umweltschutzprojekte bei Planted

Das eigentliche Problem: Niemand hat Zeit, das alles zu prüfen

Und genau hier wird es für dich persönlich relevant. Denn die Klimastrategie hast du vermutlich nicht geschrieben. Aber die Kommunikation darüber, die verantwortest du.

Theoretisch müsstest du jetzt jede Produktseite, jede Verpackung, jede Werbeanzeige und jeden Social Post durchgehen, jede Umweltaussage einzeln gegen die neue Rechtslage prüfen und für jede riskante Formulierung eine zulässige Alternative entwickeln. Mit juristischer Expertise, die im Marketing selten vorhanden ist, und Zeit, die niemand hat.

Die meisten Unternehmen schieben das Thema deshalb auf. Bis zur ersten Abmahnung. Und die hat es meist in sich.

In wenigen Minuten wissen, wo du stehst: der EmpCo-Checker

Planted hat dafür ein kostenloses Tool entwickelt: den EmpCo-Checker.

Du fügst deine bestehenden Inhalte ein, als Text, URL oder Datei. Der Checker analysiert jede enthaltene Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussage auf Konformität mit der UWG-Novelle zur EmpCo-Richtlinie und liefert dir:

  • Eine Einschätzung pro Aussage: zulässig, riskant oder verboten
  • Die Begründung mit Bezug zur Rechtslage
  • Fertige Alternativformulierungen, entwickelt aus dem Kontext deines eigenen Inhalts
  • Einen PDF-Export für die interne Weiterbearbeitung und Dokumentation

Der letzte Punkt macht den Unterschied: Du bekommst kein rotes Ampellicht, mit dem du allein dastehst, sondern ein Arbeitsdokument, das du direkt an Kolleginnen, Geschäftsführung oder Legal weitergeben kannst.

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Warum ausgerechnet Planted?

Planted setzt für Unternehmen lokale Naturschutzprojekte in Deutschland um, von Aufforstungen über Moorrenaturierung bis Wasserrückhaltung. Konkret, dokumentiert und damit genau die Art von Engagement, über die sich auch nach dem 27. September noch sicher sprechen lässt.

Denn während pauschale Kompensationsversprechen auf der Verbotsliste stehen, bleibt belegbare Kommunikation über reale, benennbare Projekte möglich. Der EmpCo-Checker ist unser Beitrag dazu, dass Unternehmen jetzt Klarheit bekommen, bevor es teuer wird.

Der 27. September kommt. Die Frage ist, ob du vorbereitet bist.

Jede Woche, die vergeht, ist eine Woche weniger, um Formulierungen zu prüfen, Alternativen abzustimmen und Verpackungen oder Kampagnen anzupassen. Der erste Schritt dauert keine fünf Minuten.

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